Dr. John D. Martin

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Ich bin ehemaliger Professor deutscher Literatur und Kultur, seit 2008 freiberuflicher Übersetzer, Dolmetscher, Schriftsteller und auch Missionar. Ich zog mit meiner Familie 2015 nach Augsburg, um am Dienst der Versöhnung zwischen den Kirchen und den messianischen Juden auf europäischem Boden teilnehmen zu können.

Wir Christen aus den Nationen empfangen unser Seelenheil und erwarten die Heilung und Wiederherstellung der Schöpfung aufgrund vom Tod und der Auferstehung des fleischgewordenen Sohn Gottes, der als Jude gelebt, gelehrt und gelitten hat, als Jude gestorben und auferstanden ist. Seine jüdische Identität ist ihm nicht abzusprechen und gilt ewig. Dies lehren wir als die Grundlage unserer Identität als eingepfropften Zweige des „natürlichen Ölbaums“ (Römer 11,24).  Die jüdische Identität Jesu und die jüdische Natur des christlichen Glaubens bejahen, lehren und leben wir.

Nachfolge Jesu des Messias bedeutet, dass Juden und nicht-Juden gemeinsam eine Versöhnungskraft bezeugen.

Der erste und wichtigste Schritt ist die Geschwisterliebe unter Christen unterschiedlicher Traditionen, Herkünfte und Hintergründe. Es spricht in dieser Welt schon Bände, wenn Christen aus den weit von einander entfernten Ecken der christlichen Welt sich nicht gegenseitig bekriegen, sondern annehmen, umarmen, unterstützen, und sogar verteidigen. Unsere bedauerliche und blutige Geschichte -die wir alle kennen- wird von der nicht-christlichen Welt als Auswirkung unseres Glaubens dargestellt. Die Tatsache, dass die einst blutrünstigen Feinde in der heutigen Welt sich nicht nur verstehen, sondern danach streben, sich in Geschwisterliebe zu übertreffen, kann und soll für unsere Gemeinschaft kennzeichnend und für unser Glaubenszeugnis unübersehbar werden.