Ludwig und Cecily Benecke

Gottes Geist führt unsere Spannungen zur Versöhnung. Dies drückt sich aus in gegenseitiger Liebe und Annahme. Das Leben in der Jüngerschaft Jesu heilt uns persönlich, unsere Familien, unser Umfeld unsere Gemeinden und unsere Kirchen. Und nicht zuletzt auch unser Verhältnis zu Israel.

Durch Jesus als gemeinsamen Messias können wir mit Messianischen Juden versöhnt leben. Mit ihnen erwarten wir, dass ganz Israel seinen Messias erkennt.

Messianische Gemeinde spiegeln gewissermaßen auch verschiedene Varianten christlicher Konfessionen wider: sie haben Züge von Evangelikalen, von Charismatikern, aber auch von Orthodoxen oder anderen traditionellen Kirchen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich auf die jüdischen Traditionen beziehen.

Gottes Geist bringt Wahrheit in Beziehungen und überführt Menschen, so dass sie Antisemitismus in Worten und Taten erkennen und von sich weisen. Das beginnt in den Gemeinden mit der Erkenntnis Jesu, der als Jude Teil Israels war und bleibt. Diese Erkenntnis wirkt hinein bis in unser soziales Umfeld.

Gemeinsam leben bedeutet, einander kennenzulernen, zu verstehen und auch Unterschiede auszuhalten. So bauen wir Angst und Vorurteile ab und werden von Enttäuschungen und Verletzungen geheilt. Gemeinsam können wir die Feste des Glaubens, Gott unsern König und den Messias feiern!

Wenn Versöhnung geschieht, wird das nicht verborgen bleiben! Jesus selber bewirkt dies durch seinen Geist