Michael und Philippa Salm

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Prinz Michael und Prinzessin Philippa-Emma zu Salm-Salm

Wie hat die Botschaft der Vision eines 2. Jerusalemer Konzil mein Leben verändert?

Prinzessin Philippa-Emma zu Salm-Salm schreibt:

Mein Vater Albrecht Fürst zu Castell (Geb.1925- gestorben 2016) war stark geprägt durch seine Kriegserlebnisse als begeisterter Soldat.

Seine Bekehrung zu Jesus Christus, seine Versöhnung mit den Juden machte ihn zu einem begeisterten Freund von Israel. Bei seinen Versöhnungsbesuchen im Heiligen Land lernte er messianische Juden und deren Gemeinden kennen und lieben.

Als seine älteste Tochter war ich eifersüchtig auf die viele Zeit, die lange Abwesenheit, die vielen Gedanken, die bei meinen Eltern um Juden, Versöhnung und Israel kreisten. Ich lehnte all dies ab.

Auf einer eindrücklichen Tagung von Campus für Christus erkannte ich für mich, dass die Juden unsere älteren Geschwister im Glauben sind, und dass diese Glaubenswurzel für mich eine tiefe persönliche Bedeutung hat.

Eine tiefe Vergebungsbitte gegenüber meinen Eltern eröffnete mir neue Glaubenssichten. Das Kennenlernen von messianischen Juden und von ihrer Auslegung der Bibel als ihre Familiengeschichte traf mich ins Herz. Die Vision von Marty Waldman eröffnete mir eine neue Glaubenswelt.

Unsere Antworten auf die TJCII Leitfragen (Auszug);

Die Kirche: Als evangelische Christin, verheiratet mit meinem katholischen Mann, sehe ich das Ziel von Einheit von Christen und Juden im Glauben als eine ganz große Hoffnung. Trotz aller Verschiedenartigkeit der Konfessionen und Denominationen, zeigt uns der gemeinsame Glaube an Jesus einen hoffnungsvollen Weg. Jesus führt durch den Heiligen Geist uns zum 2. Jerusalemer Konzil. Damit wird seine Verheißung wahr: “seid alle eins, damit die Welt erkennt das ich der Herr bin“ (Johannes 17.20).

Die Trennung: Wie kann sie überwunden werden? Ganz praktisch gesehen ist mir die Freundschaft mit messianischen Juden und deren Gemeinden sehr wichtig geworden. Christliche Konferenzen sollten nicht ohne messianische Freunde stattfinden, damit die Ökumene lebendig werden kann: evangelisch – katholisch -messianisch jüdisch.

Jüdische Ausprägung des Glaubens an Jesus: Aufmerksamkeit auf die jüdischen, biblischen Feste richten, immer wieder auf unsere gemeinsame Wurzel im Glauben hinweisen.